Übungsbuch zu den Bestellungen beim Universum - Den direkten Draht nach oben aktivieren

von: Bärbel Mohr

Verlag Die Silberschnur, 2021

ISBN: 9783898458078 , 192 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 9,99 EUR

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Mehr zum Inhalt

Übungsbuch zu den Bestellungen beim Universum - Den direkten Draht nach oben aktivieren


 

Wann es besonders
gut klappt


Bestellungen beim Universum klappen besonders gut, wenn …

… ich ein Mensch bin, der sich selbst liebt und der überzeugt ist, »es« verdient zu haben.

… ich meine Aufmerksamkeit im Alltag überwiegend auf die positiven Dinge des Lebens richte und ein dankbarer Mensch bin.

… ich meine Wünsche und Ziele genau kenne und klar formulieren kann.

… ich Bestellungen ohne viel nachzudenken mit einem Gefühl von Leichtigkeit und in einer halb spielerischen, halb selbstverständlichen Erwartungshaltung abschicken kann.

… ich etwas quasi grundlos oder aus reiner Freude am Sein bestelle.

… es meine Grundüberzeugung ist, dass das Leben es gut mit mir meint.

… andere Menschen sich in meiner Gegenwart entspannt und unverkrampft fühlen und ganz sie selbst sein können.

… ich des Öfteren Momente habe, in denen ich mich mit der Natur und all ihren Lebewesen und Menschen ganz verbunden fühle.

… ich es anderen Menschen gönnen kann, dass sie Dinge schneller erreichen als ich oder mehr haben als ich.

… ich kreativ und spontan mit plötzlich auftauchenden Ideen umgehen kann (= den Ruf des Lieferboten hören).

… ich eine spürbare und lebendige Beziehung zum universellen Geist in mir habe.

… ich mir regelmäßig und täglich Auszeiten und Entspannungen gönne, auf die Signale meines Körpers, Geistes und der Seele achte, wenn sie Ruhe und Stille brauchen.

… ich positive soziale Beziehungen habe, was meine Energie erhöht.

… ich einen Beruf aufübe, der mir Freude macht. Auch das erhöht meine Energie ungemein.

… ich häufigen Gebrauch von meiner Feinwahrnehmung in allen Lebensbereichen mache und Freude daran habe.

… ich mich als Mitschöpfer meiner Realität wahrnehme und mich bei Missgeschicken stets frage, a) mit welcher inneren Haltung ich möglicherweise diese Situation miterzeugt habe und b) ob es etwas gibt, das ich einbringen oder in meinem Inneren verändern kann, um die Lage wieder zu verbessern.

… ich gerne lebe.

… die Entwicklung meiner Persönlichkeit und innere »Aufräumarbeiten« mir Freude machen und ich dies auch regelmäßig praktiziere.

… ich es mir erlaube, auch meine größten Wünsche und Visionen zuzulassen, und sie grundsätzlich für möglich halte.

… ich überzeugt bin, dass für jeden Menschen ein individuell glückliches und erfolgreiches Leben möglich ist, und ich mit ungetrübtem Optimismus am Ball bleibe, um dies in meinem eigenen Leben zu verwirklichen.

Wichtig zu verstehen ist, dass beim Universum zu bestellen, d. h. mit seinem Inneren das Äußere zu formen, keine erst zu erlernende Fähigkeit des Menschen ist, sondern eine ihm angeborene Eigenschaft. D. h. wir können es gar nicht vermeiden, mit unserer inneren Einstellung unsere äußeren Umstände zu beeinflussen. Und spätestens seit der Entdeckung der Spiegelneuronen gibt es da auch nichts mehr zu diskutieren, es ist Fakt. Spiritualität und Wissenschaft sind sich allenfalls uneins darüber, wie weit diese Beeinflussung geht.

90 Prozent unseres Verhaltens wird nachgesagt, sie seien automatisch. Wir gehen automatisch, die meisten unserer Bewegungsabläufe sind automatisch, selbst das Schalten und Lenken beim Autofahren läuft nach wenigen Fahrstunden automatisch ab. Und vermutlich sind genauso viele unserer Gedanken automatisch. Angeblich denken wir an die 50.000 Gedanken pro Tag. Wie viele davon sind dir bewusst? Über wie viele davon hast du bewusst entschieden und wie viele tauchen automatisch immer wieder auf? Hast du jeden Tag völlig neue überraschende Gefühle, oder sind nicht auch die meisten Gefühlsabläufe automatisch und dein Grundlebensgefühl heute ähnlich wie gestern oder letzte Woche? All das hat Schaffenskraft. Es erschafft die äußere Umwelt.

Meine inneren Zustände und Automatismen sind somit mitverantwortlich dafür, wie sich mein Gegenüber mir gegenüber verhält. Egal, wie freundlich ich lächele, da sitzen verräterische Spiegelneuronen im anderen, die zu jeder Zeit die Wahrheit sagen. Überwiegend zumindest. Auch das ist den Forschern schon klar, dass meine Spiegelneuronen die Signale des anderen aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Gedankeneinfärbungen »übersetzen«. Die Gefühle und Handlungen des anderen werden daher zwar in mir simuliert, allerdings durch meine persönliche Gestimmtheit leicht verfälscht.

Das weiß im Grunde jeder: Wenn mein Selbstbewusstsein aus aktuellem Anlass gerade am Boden ist, reagiere ich generell überempfindlich und lege alles gegen mich aus, was gar nicht so gemeint war. Ebenso spüren wir, dass dem anderen eine Laus über die Leber gelaufen ist, wenn er oder sie überempfindlich reagiert. Wohingegen ein Verliebter von lauter netten Menschen umgeben ist, zum einen, weil er sein Umfeld mit seiner zauberhaften Beschwingtheit ansteckt, und zum anderen, weil er alles Negative herausfiltert und gar nicht wahrnimmt.

»Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus«, sagte schon meine Oma. Auch sie wusste, dass ich dafür verantwortlich bin, wie meine Mitmenschen auf mich reagieren. Die Worte machen dabei nur sieben Prozent der Wirkung aus. Eine Studie von Albert Merhabian ist die wohl meist zitierte dazu. 55 Prozent schreibt er der Körpersprache und 38 Prozent dem Tonfall zu.

Es gibt ein Jahrbuch vom Club Carriere. Darin werden jedes Jahr 500 erfolgreiche Persönlichkeiten aus allen Bereichen interviewt. Die Antworten werden in Statistiken zusammengefasst, die ebenfalls im Buch dargestellt sind. Ein hoher Prozentsatz der Befragten gibt an, dass es für ihren Erfolg wichtig ist, auf das Bauchgefühl zu achten. Sich Informationen über Trends, Moden, Entwicklungen, Chancen, Risiken etc. zu besorgen ist eine Sache. Aber in der Fülle der Informationen entscheidet bei vielen schlussendlich der Bauch.

Zu lesen ist auch, dass der Erfolg weniger von Bildung, Fachwissen, besonderen Fähigkeiten, dem sozialen Umfeld, aus dem man kommt, oder dem Startkapital abhängt, als manch einer meint. Aus dem Vorwort des Jahrbuches 2005:

»Erwarten Sie von Ihrem beruflichen Leben nicht mehr allzu viel? Sie werden staunend die Karrieren von Personen finden, die eigentlich zu spät begonnen haben, die eigentlich nicht genug Wissen hatten, die als dumme Schüler bekannt waren, die ohne Kapital, ohne Beziehungen und ohne Glück, also eigentlich kaum Erfolg versprechend begonnen haben, ihren Erfolg zu verwirklichen und es doch geschafft haben, heute als Säulen unserer Gesellschaft Wertvolles für die Allgemeinheit beizutragen.«

Wichtig sind häufig vor allem soziale und psychologische Faktoren im Umgang mit anderen. Ist eigentlich auch klar. Ob der Vermieter, der Kunde, der Lieferant, der Chef, die Angestellten, meine Freunde, Familie etc. positiv auf mich und meine Wünsche reagieren, hängt von sozialen Fähigkeiten und davon ab, wie es in meinem Inneren aussieht, was sich wiederum im anderen widerspiegelt.

Wenn ich die Art, wie andere auf mich reagieren, ändern möchte, dann bringen innere Aufräumarbeiten mehr als z. B. ein Rhetorik-Training. Ab dem Moment, wo ich Selbstliebe statt Selbstablehnung ausstrahle (über die 93 Prozent Tonfall, Körpersprache, Mimik), werden die Menschen beginnen, von Grund auf positiver auf mich zu reagieren.

Meine innere Einstellung beeinflusst die Art meiner Beziehungen zu anderen und damit, wie sie auf mich reagieren, was sie mir gerne anbieten und was nicht. Mein Inneres erschafft somit, wie potenzielle Vermieter, Chefs, Kollegen, Kunden, Liebespartner etc. auf mich reagieren. Stagnation oder Misserfolg liegen selten nur daran, dass ich einfach nicht die richtigen Leute treffe. Mein Inneres kann alle Menschen zu den richtigen oder den falschen für mich machen.

Das ist das auch von Skeptikern nicht wegzudiskutierende Minimum.1 Das Maximum ist ein Zustand, in dem ich innerlich eins mit dem Universum bin, in dem innen und außen in einer Art Tanz mit meinem universellen Selbst, das durch mich hindurchwirkt, verschmelzen. »Wer die Meisterschaft im Erreichen von Erwartungslosigkeit, einem beliebig ruhenden und akzeptierenden Ego und Versunkenheit in das Leben an sich erreicht hat, der kann kein äußeres Ziel mehr verfehlen«, schreibt Eugen Herrigel in Zen in der Kunst des Bogenschießens. Und wenn mein universelles Selbst sich ganz in meinem irdischen Körper entfaltet, dann hat meine Schöpferkraft ihr Maximum erreicht.

Hier scheiden sich allerdings die Geister, weil es so ein universelles Selbst in Skeptikerkreisen einfach nicht gibt und fertig. Du musst für dich entscheiden, was du für wahr halten oder zumindest ausprobieren...